Beste Handzahnbürste 2016

Pos.ArtMarkeName & Link zum TestØ BewertungenPreis(€)*Preisvergleich
29HandzahnbürsteBraunOral-B ProExpert CrossAction Professional
(4,5/5)
11,70 €
13HandzahnbürsteBraunOral-B Pro-Expert Pulsar im Test
(4,0/5)
11,25 €
33HandzahnbürsteBraunOral-B 1,2,3 Classic Care 35 im Test
(3,8/5)
3,38 €
40HandzahnbürsteCuraproxCuraprox CS 5460 ultra soft Handzahnbürste
(3,5/5)
11,38 €
41HandzahnbürsteColgateColgate Komplett Kariesschutz Zahnbürste medium
(3,4/5)
8,97 €
27HandzahnbürsteDr. BESTDr.BEST Zahnbürste (weich) im Test
(3,3/5)
7,47 €
28HandzahnbürsteDr. BESTDr. Best Zahnbürste mittel
(3,2/5)
5,70 €
42HandzahnbürsteCOM-FOURCOM-FOUR® 16er Set Handzahnbürste Medium
(3,0/5)
8,99 €
*= Alle Preise ohne Gewähr

Das Wichtigste im Überblick:

  • die Preise reichen von 1,25 Euro bis 3,75 Euro pro Stück
  • üblicherweise kommen Nylonborsten zum Einsatz, aber es gibt Ausnahmen
  • beim Kauf sollte auf einen federnden Kopf geachtet werden
  • ein kleiner Bürstenkopf vereinfacht die Handhabung
  • der Griff einiger Zahnbürsten wies ergonomische Mängel auf

Wir wurde die beste Handzahnbürste bewertet?

Dem Komfort einer elektrischen Zahnbürste zum Trotz: Rund zwei Drittel aller Deutschen nutzen konventionelle Handzahnbürsten, um ihre Zähne zu reinigen. Das ist prinzipiell keine schlechte Wahl, denn natürlich lassen sich Plaque und Bakterien auch auf manuelle Weise schonend und gleichzeitig gründlich entfernen. Auf die Geschichte und Eigenheiten der Handzahnbürsten bin ich bereits eingegangen. Hier kannst du erfahren, nach welchen Kriterien du dem großen Angebot die beste Handzahnbürste für dich findest.

Natürlich ist es verständlich, dass viele Menschen nach dem Preis schauen, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Bei Handzahnbürsten ist Sparsamkeit allerdings kaum notwendig, denn selbst das teuerste Produkt im Test kostete nur rund 3,75 Euro pro Stück. Sofern die übliche Lebensdauer von 3 Monaten veranschlagt wird, betragen die monatlichen Kosten also nur 1,25 Euro pro Monat. Die preiswerteste Zahnbürste lag im Testfeld bei rund 1,25 Euro, was nur einem Drittel entspricht. Ein Argument haben die Sparer allerdings auf ihrer Seite: Einen direkten Zusammenhang zwischen Preis und Produktqualität konnte ich bei den Handzahnbürsten nicht ausmachen.

Die Frage, worin sich doch eher triviale Produkte wie Handzahnbürsten unterscheiden, mag für viele Betrachter ohnehin interessant sein. Die Ausstattung von Handzahnbürsten fällt dabei durchaus sehr verschieden aus. Zum Standard gehören heute abgerundete Nylonbürsten, die das Zahnfleisch nicht verletzen und gleichzeitig sehr robust sind. Dieses Material ist aber keinesfalls selbstverständlich, wie die Curaprox CS 5460 Ultra Soft zeigt: Das vom Hersteller selbst entwickelte Curen ist besonders reißfest und kann daher in sehr geringer Stärke verwendet werden. In der Folge ist die Bürste erheblich sanfter. Weiterhin unterscheiden sich die Borsten am Bürstenkopf zumeist in der Länge, wodurch auch schwer zu erreichende Stellen gereinigt werden können. Besonders die Wellenform des Testsiegers Blend-A-Dent Complete V-Interdental konnte in dieser Hinsicht überzeugen, weil sich die Zahnzwischenräume gut erreichen lassen. Förderlich ist hierfür übrigens auch ein kleiner Bürstenkopf, wie die Oral-B 1,2,3 Classic Care 35 ihn besitzt. Nicht nur Kinder haben es so leichter, bis in die hintersten Backenzähne vorzudringen.

Natürlich muss sich eine Zahnbürste auch gut handhaben lassen, was durch einen ergonomisch geformten und rutschfesten Griff am besten ermöglicht wird. Die meisten Handzahnbürsten bringen diese Eigenschaft zwar mit, die Curaprox CS 5460 zeigt aber, dass es sich keinesfalls um eine Selbstverständlichkeit handelt. Letzteres gilt auch für den schwingenden Bürstenkopf, der bei zu hohem Druck nachgibt. Die Bürstenkopf-Federung ist allerdings keine Frage des Preises, wie die Dr.BEST Zahnbürste beweist – selbst das günstigste Produkt im Testfeld ist damit ausgestattet. Aus meiner Sicht handelt es sich um ein wichtiges Feature, weil es logischerweise bei einer Handzahnbürste keine Aufdruckkontrolle gibt. Viele Nutzer neigen aber zum zu kräftigen Reinigen, was Zahnfleisch und -Schmelz schaden kann. Zu guter Letzt muss natürlich auch der Härtegrad beurteilt werden, der einen gelungenen Kompromiss zwischen Zahnfleischschutz und gründlicher Reinigung darstellen sollte.

Wie immer interessierten mich bei meinen Zahnbürsten Tests auch die Amazon Bewertungen: Nicht jede Einzelmeinung kann ich nachvollziehen, in der Summe ergibt sich aber doch immer auch ein interessantes Bild von einem Produkt. Vor allem sind viele Rezensenten keine Erstkäufer und haben schon Langzeiterfahrungen mit der Zahnbürste gesammelt – so fallen auch Handzahnbürsten auf, deren Nylonborsten sich schnell verbiegen. Außerdem lassen sich so Eindrücke, die ich in meinem Test gesammelt habe, entweder bestätigen oder aber auch infrage stellen.

Derzeit macht die Blend-A-Dent Complete V-Interdental das Rennen: Wie bereits erwähnt sorgt das Wellenprofil dafür, dass die Zahnzwischenräume gut erreicht werden können. Außerdem gibt der Kopf bei zu hohem Druck nach, der Griff ist ergonomisch sinnvoll geformt und auch der Preis scheint angemessen. Dass es von der Borstenstruktur abgesehen keine besonderen Features gibt, erscheint deshalb als verschmerzbar.