Oral-B Pro-Expert Pulsar im Test

Oral-B Pro-Expert Pulsar

Oral-B Pro-Expert Pulsar
8

Preis

6/10

    Reinigungsleistung

    8/10

      Ergonomie

      10/10

        Ausstattung

        8/10

          Vorteile

          • - sehr weiche Borsten
          • - hohe Reinigungsleistung
          • - geringe Belastung von Zahnfleisch und -Schmelz
          • - für anspruchsvolle Nutzer mit Zahnfleischproblemen

          Nachteile

          • - leichte ergonomische Mängel

          Die perfekte Symbiose: Oral-B bietet mit der Proexpert Pulsar 35 eine Handzahnbürste an, die die manuellen Putzbewegungen durch elektrisches Pulsieren unterstützt. Trotzdem muss der Nutzer sich nicht um einen geladen Akku kümmern, weil eine Batterieladung viele Wochen hält. Auch abseits des Zusatz-Features handelt es sich um eine ausgezeichnete Zahnbürste, die durch den geteilten Bürstenkopf ein Putzen mit zu hohem Druck verhindert.

          Der Preis

          Knapp über 11 Euro kostet die Oral-B Proexpert Pulsar 35 im Dreierpack – wenig ist das nicht. In Verbindung mit der besonderen Putztechnik, die durch die MicroPulse-Borsten erreicht werden kann, relativieren sich die Kosten allerdings. Etwa 3,75 Euro pro Zahnbürste erscheinen vor allem hoch, wenn mit einer herkömmlichen Standard-Handzahnbürste verglichen wird.

          Die Ausstattung

          Ist die Oral-B Proexpert Pulsar 35 noch eine Handzahnbürste? Die Unterstützung durch Batterie-Strom lässt hellhörig werden, Form und Preis sprechen allerdings dafür. Außerdem bezeichnet Oral-B das Modell selbst als Handzahnbürste, aber eben als einziges Modell mit MicroPulse-Borsten auf dem Markt. Die Nutzung gleicht dabei jener einer herkömmlichen Handzahnbürste, allerdings werden die kreisenden Bewegungen durch sanft-pulsierende Bewegungen unterstützt. Dadurch sollen Speisereste noch gründlicher aus den Zwischenräumen befördert werden; und auch der Plaque soll es an den Kragen gehen. Weiterhin ist die Zahnbürste mit einem geteilten Bürstenkopf ausgestattet, der auf Druck reagiert indem er einfedert – und dadurch eine Überlastung verhindern soll. Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit schmerzendem Zahnfleisch, ich selbst sorge mich vor allem um einen zu hohen Abtrag des Zahnschmelzes. Tatsächlich funktioniert dieses Prinzip sehr gut, zumal ich durchaus die Vorteile einer elektrischen mit jenen einer klassischen Handzahnbürste verbunden sehe: Die Batterien halten in der Praxis um die 6 Wochen, für die Reise mit Handgepäck ist die Oral-B Proexpert Pulsar 35 kompakt genug und die Lautstärke fällt mehr als moderat aus. Auch bei der Ergonomie und dem Design beweist Oral-B meiner Meinung nach, dass die Kernkompetenz tatsächlich im Bereich Mundhygiene liegt – alles wirkt durchdacht und routiniert. Leider hat man sich beim Hersteller auch Gedanken über eine Beschränkung der Lebensdauer gemacht: Eigentlich sollte die Batterie nämlich nicht vom Kunden gewechselt werden, was die Nutzungsdauer doch unter Umständen sehr einschränken kann. Allerdings ist es natürlich auch dann noch möglich, die Oral-B Proexpert Pulsar 35 wie eine ganz normale Handzahnbürste zu nutzen. Ich habe das Model übrigens in der Stärke „Mittel“ getestet, für sensibles Zahnfleisch ist auch noch die Variante „Weich“ verfügbar – eine Pulsar mit harten Borsten gibt es leider nicht.

          Amazon Bewertungen

          Die meisten Nutzer sind mit der Oral-B Proexpert Pulsar 35 mehr als zufrieden: Für Diskussionsstoff sorgt hingegen gerade der zusätzliche Antrieb, der den Bürstenkopf zum Pulsieren bringt. Besonders kritisiert wird in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Batterie nicht wechselbar ist. Tatsächlich ist das mithilfe einer Zange durchaus möglich, indem die Verschlusskappe abgedreht wird. Andere Kunden stellen die Laufzeit der Batterien infrage und wollen nur wenige Wochen Betriebsdauer ausgemacht haben. Ich hätte die Zahnbürsten in einem solchen Fall allerdings reklamiert, weil es offensichtlich während der Lieferkette zu einer langen Lagerdauer und Batterieentladung kam.

          Mein Fazit

          Einfach und kompakt wie eine Handzahnbürste, effektiv wie ein elektrisches Putzgerät – die Kombination aus beidem hat mich überzeugt. Den Preis finde ich in Anbetracht der Sonderausstattung angemessen, zumal auch der zweigeteilte Bürstenkopf und der ergonomische Griff überzeugen. Schade ist hingegen, dass Oral-B eigentlich keinen Batteriewechsel vorsieht: Fachleute empfehlen, die Zahnbürste nach drei Monaten zu tauschen. Eine Batterieladung der Oral-B Proexpert Pulsar 35 hält nur in etwa halb so lange durch. Aber selbst wenn man die Elektronik nicht nutzt, bleibt die Pulsar eine äußerst durchdachte Handzahnbürste. Vor allem für anspruchsvolle Nutzer, denen einen elektrische Zahnbürste zu laut und zu sperrig ist, stellt dieses Modell eine ausgezeichnete Alternative dar.
          Wie sind deine Erfahrungen mit der Oral-B Pro-Expert Pulsar? Ist für Dich der Preis gerechtfertigt?

          Schreibe mir Deine Meinung

          Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *